Echte Generationengerechtigkeit
Am 25. September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die wichtigste Vorlage der gesamten Legislatur ab: Die Sicherung der AHV. Doch warum ist diese Vorlage so wichtig?
Die AHV ist eines der wichtigsten Sozialwerke der Schweiz. Denn sie ist solidarisch aufgebaut und stellte über Jahre den Ausgleich zwischen den Generationen sicher. Doch nun ist dieses wichtige Sozialwerk aus dem Lot geraten. So zahlten bei der Einführung der AHV 1948 6,5 Personen für einen Rentner ein, 2050 werden es prognostiziert noch 2,1 Personen für eine Person in Rente sein. Das diese «Milch-Büchlein-Rechnung» nicht mehr aufgeht, muss man wohl niemanden mehr sagen. Die prognostizierten Milliardenverluste in den kommenden Jahren sprechen für sich. Doch das Referendumskomitee aus Linken und Gewerkschaften behauptet steif und fest, dass es der AHV gut geht, obwohl sie bei der Reform 2017 an vorderster Front für eine Reform gekämpft haben und hinter den schlechten Prognosen gestanden sind. Als junger Mensch, welcher noch nie eine Revision der AHV miterlebt hat (1995 war die letzte erfolgreiche Revision) kann ich nur den Kopf schütteln. Denn Linke und Gewerkschaften bekämpfen diese generationengerechte und faire Lösung aus reinen Ideologien und gefährden dadurch uns Junge. Denn ohne Reform ist es nicht sichergestellt, dass wir jemals eine AHV-Rente erhalten werden. Ich stehe zum Generationenvertrag und zur gelebten Solidarität und stimme daher 2x klar Ja zur AHV am 25. September 2022.
Luca Boog, Gunzwil, Präsident Die Junge Mitte Kanton Luzern