Die Umweltverantwortungsinitiative hat weitreichende Folgen
Die Umweltverantwortungsinitiative hat weitreichende Folgen für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Ihre Umsetzung hat einen massiven Wohlstandsverlust zur Folge. Um die geforderten Konsumreduktionen innerhalb von 10 Jahren zu erreichen, wären Bund und Kantone gezwungen, drastische Massnahmen zu ergreifen. Besonders betroffen: Die Bereiche Mobilität, Ernährung und Wohnen. Wir müssten mit Verboten und extrem höheren Preisen für Nahrungsmittel wie Milch oder Fleisch, Autofahren, Kleidung, Heizung und viele weitere Bereiche rechnen. Das greift nicht nur in die persönliche Freiheit ein, sondern hemmt auch die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer Unternehmen stark.
Der Preis für die Umweltverantwortungsinitiative wäre hoch – sowohl sozial als auch wirtschaftlich. Anstatt solche einschneidenden Massnahmen zu unterstützen, sollten wir gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten, die sowohl den Umweltschutz als auch unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand fördern.
Aus diesen Gründen stimme ich am 9. Februar entschieden «Nein» zur Verarmungsinitiative.
Damian Müller, Ständerat, Hitzkirch