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Der März im Rickenbacher Gemeinderat

Im stillen Kämmerlein 

Einmal im Monat berichten die einzelnen Rickenbacher Gemeinderäte und der Geschäftsführer abwechslungsweise über Aktivitäten aus ihrem Tätigkeitsgebiet und informieren auf diese Weise die Bürgerschaft über persönliche Erfahrungen und Eindrücke. Den März-Beitrag liefert Thomas Zettel, Gemeinderat Ressort Bau- und Infrastruktur.

Im ersten Quartal wurden viele Arbeiten im stillen Kämmerlein gemacht, in Form von Vernehmlassungen, Mitwirkungen aber auch Planungen für anstehende Projekte. Vieles ist noch nicht «greifbar oder sichtbar», aber trotzdem kann ich mit guten Gewissen sagen, dass die Projekte auf Kurs sind.

Mitwirkungen und Vernehmlassungen

In den letzten drei Monaten durften wir an einigen Mitwirkungen des Kantons wie auch von Verbänden mitwirken und die Anliegen von Rickenbach einbringen. Dies waren die vorgezogene Richtplanteilrevision Windenergie, die Änderungen des Energiegesetzes und der Entwurf der Studie «Bus 2040» des Verkehrsverbunds Luzern. Themen, welche die Politiklandschaft in der ganzen Schweiz prägen und von welchen wir alle betroffen sind. Im Kern ist bei allen Dossiers, welche zur öffentlichen Mitwirkung vorgelegt wurden, eine klare Zielsetzung ersichtlich und diesen Grundzielen verschliesst sich auch niemand. Jedoch gilt es immer zu hinterfragen, wie ist die Umsetzung für uns in Rickenbach? Ist es machbar und tragbar oder braucht es Anpassungen? Also galt es jeweils, die Vorlagen kritisch zu studieren und unsere Änderungsanträge jeweils auch begründet darzulegen, dass die Anliegen von Rickenbach auch berücksichtigt werden. Bei gewissen Themen ist es je-doch schwierig, dass man als «Einzelmaske» überhaupt wahrgenommen wird. Des-halb griffen wir auf die Unterstützung des Regionalen Entwicklungsträgers RET Sursee Mittelland zurück, welche seine Stellungnahmen gemeindeübergreifend ein-gereicht hat. 

Carsharing

Viele von uns können sich erinnern, als gegen Ende der 90er-Jahre die roten Mobility-Autos aufkamen. Waren diese doch damals noch neu in der Landschaft und wurden zum Teil auch skeptisch betrachtet. Heute ist dies eine gängige Form der individuellen Mobilität. Dieses Angebot wollen wir in Rickenbach als Pilotprojekt ausprobieren. Das Rickenbacher Ortsmarketing arbeitet an dessen Umsetzung. Ab Mai steht auf dem Gemeindeparkplatz ein Elektroauto zum Mieten zur Verfügung. Das Auto kann via App reserviert und auch bezahlt werden. Zudem wird ein öffentlicher Ladeplatz für weitere Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen. Die detaillierten Infos dazu folgen noch. Mit diesem Pilotprojekt soll die Nachfrage des Carsharings in Rickenbach überprüft werden. Bei reger Nachfrage wird das Projekt weiterverfolgt, mit dem Ziel, dass dieses Angebot in Zukunft von Firmen oder auch von privaten Personen weiterbetrieben und auch ausgebaut wird. 

Bauprojekte

An der Gemeindeversammlung im Dezember wurden die Weichen für verschiedene Bauprojekte für die nächsten Jahre gestellt.

Das wohl grösste Projekt ist die Schulraumerweiterung wie auch diverse Sanierungen von Liegenschaften. Mit der Zustimmung zum Projektierungskredit konnten wir die Planung starten. Dies wird die nächsten Monate noch in Anspruch nehmen, damit wir an der Gemeindeversammlung im Herbst über die ersten Kredite ab-stimmen können.

Im Bereich der Strassen- und Kanalisationssanierungen sind mehrere Projekte in unterschiedlichen Phasen aktuell. So befindet sich das Projekt «Hof-Dominikusweg» seit letztem Herbst in der Ausführung. Es freut mich, dass trotz einiger Überraschungen das Projekt kostenmässig wie auch terminlich auf Kurs ist. Weiter erfreulich ist die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen wie auch der unkomplizierte und lösungsorientierte Umgang mit den Anwohnern. Im Ortsteil Pfeffikon starten dieses Jahr die Sanierungsarbeiten der Gräbackerstrasse und der Sonnmattstrasse. Für diese Sanierungen wurden erste Arbeiten vergeben und Ausschreibungen sind am Laufen. Es wurden bereits Infoveranstaltungen und Gespräche mit den Anwohnern geführt. Somit können auch da schon bald die Baumaschinen «anrollen».

In den nächsten Monaten werden viele der geplanten Projekte konkreter, und wir können mit der Umsetzung starten oder Ihnen die konkreten Pläne präsentieren. Dann ist wirklich Schluss mit arbeiten im stillen Kämmerlein. Es wird greifbar, sicht-bar, konkret. Ich freue mich darauf!  

(Bildlegende:) Strassen-/Kanalisationssanierung im Hof/Dominikusweg





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