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Der Leib des Herrn – eingebettet in Blumen

Nicht nur im Körbli haben die diesjährigen Erstkommunionkinder Blüten und Blüemli zum Gottesdienst gebracht. Einige der Mädchen trugen echte Blumen auch im Haar. Trotz widrigem Wetter strahlten die Kinder in ihren weissen Gewändern. 

Die Blumenkörbchen in der Hand, warten die Kinder vor der Pfarrkirche St. Stephan.

Gespannt zogen sie ein in die Kirche und nahmen Platz in den ersten Bänken. Katechetin Martina Ederer drängte sich zu ihnen, waren die reservierten Bänke doch reichlich knapp berechnet und die Eltern und das Volk in grosser Anzahl erschienen.

Die Kinder sangen die vom Weissen Sonntag noch bekannten Lieder auswendig. Ähnlich wie im Abendmahlssaal damals, war Jesus auch in der Kirche St. Stephan präsent: im Wort aus der Bibel wie auch im eucharistischen Brot. Eucharistie sei ein schwieriges Wort, meinte ein Mädchen. «Danksagung» ist einfacher auszusprechen. So sagten alle Dank für das gemeinschaftliche Zusammensein. 

«Eucharistie ist ein schwieriges Wort», meinte ein Kind, «Danksagung» wäre einfacher.

Nach dem Empfang des «Leib des Herrn» (=Fronleichnam), streuten die Kinder ihre «Blüemli» sorgfältig und achtsam auf den Altar, rund um die Monstranz mit der Hostie, dem Leib des Herrn. Nach einer kurzen Stille hob Chorherr Josef Hurter die gewichtige Monstranz an und erteilte den Segen. Bezeichnet tragen die Mitfeiernden als lebendige Monstranzen Jesus Christus in die Familie und in den Alltag.

Sie legten die Blütenblätter achtsam auf den Altar mit der Monstranz.


Theres Küng




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