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Der Dezember im Rickenbacher Gemeinderat

Doppelpack

Einmal im Monat berichtet ein Rickenbacher Gemeinderat oder der Geschäftsführer abwechslungsweise über Aktivitäten aus ihrem Tätigkeitsgebiet und informiert auf diese Weise die Bürgerschaft über persönliche Erfahrungen und Eindrücke. Den Dezember-Beitrag liefert Geschäftsführer Peter Fischer.

Für einmal darf Gemeindepräsident Adrian Häfeli als Autor der Dezember-Kolumne pausieren. So fällt mir die grosse Ehre zu, die letzte Kolumne für 2024 zu schreiben. Ich nutze die Gelegenheit für einen Rickenbacher Jahresrückblick. Dafür picke ich Monat für Monat ein wichtiges Ereignis heraus und blicke dazu auch gleich aufs neue Jahr.

Im Januar: Startschuss für Schulraumprojekte
Keine Spur von Januarloch! Im Dezember 2023 hatte die Gemeindeversammlung die beiden Sonderkredite für die Aufstockung des Kindergartens und die Erweiterung des Oberstufentrakts bzw. der Tagesstrukturen einstimmig genehmigt. Aufgrund der ehrgeizigen Realisierungsziele fanden die ersten Bausitzungen bereits im Januar 2024 statt. In den folgenden Monaten sollten zahlreiche Bau- und Vergabesitzungen und Baustellenbegehungen folgen. Beide Projekte liegen im Zeitplan. Deshalb merken Sie sich provisorisch den 28. Juni 2025 vor. An diesem Samstag wird voraussichtlich das Eröffnungsfest für den aufgestockten Kindergarten und den erweiterten Oberstufentrakt stattfinden.

Im Februar: Die spinnen, die Römer!
Immer wieder erwischt er mich, der Fasnachtsvirus. An der Fasnacht 2024 hat er mich so verseucht, dass ich kaum zu Schlaf kam. Ob Bohler-Fasnacht, Fischliball mit Achille I. und seinen spinnenden Römern oder die Losgoslete der Stompegosler in Pfeffikon – der Heimweg war nicht (mehr) rechtzeitig zu finden. Die Kiwi-Guggenmusik aus Neuseeland, die nicht nur in Rickenbach für Furore sorgte, war natürlich ein besonderes Highlight. Deshalb, drohenden Katern zum Trotz: Freuen wir uns aufs Discofieber in Rickenbach mit Discoqueen Gerda I. ab Schmudo, 27. Februar 2025!

Im März: Mühleweiher wird zum Bijou
Was im Januar mit dem Ausfischen des grossen Weihers begann, erreichte im März seinen Höhepunkt: die Sanierung und Neugestaltung des Mühleweihers in Pfeffikon. Das Ziel, ein Naturbijou zu gestalten, wurde dank der hervorragenden Arbeit der Perrinjaquet Gartenbau AG und unserer Werkdienstmitarbeiter Koni Schüpfer und Robi Rüttimann, während einer Woche vom Zivilschutz tatkräftig unterstützt, bestens erreicht. Deshalb, falls Sie 2025 mal Erfrischung, Ruhe und Beschaulichkeit benötigen:  Besuchen Sie den Mühleweiher zum Kneippen und Verweilen und geniessen Sie die Schönheit der Natur.

Im April: Zwei Teilrevisionen lanciert
Am 8. April fand die Informationsveranstaltung zu den beiden Ortsplanungsteilrevisionen «Gefu Produktions AG – Erweiterung Arbeitszone III» und «Sonderzone Busbetriebe, Niederwil» statt. Die Bewilligung der beiden Umzonungen ist unabdingbare Voraussetzung für den Bau einer zweiten Biogasanlage der Gefu Produktions AG sowie der Elektrobuswerkstatt der SB Trans GmbH in Niederwil. Dass ich am 20. April meinen 60. Geburtstag mit einer rauschenden Party feierte, war dagegen wohl nur für mich das wichtigste Ereignis in diesem Monat, zeigt aber, dass meine Zeit als Geschäftsführer in wenigen Jahren abläuft. Deshalb werden wir uns bereits im nächsten Jahr Gedanken machen müssen, wie die operative Führung der Gemeinde in wenigen Jahren aussehen soll.

Im Mai: Welch grosser Überschuss!
An der Gemeindeversammlung vom 22. Mai durften wir mit einem Jahresüberschuss 2023 von über Fr. 2,4 Mio. einen weiteren sehr erfreulichen Abschluss präsentieren. Das selbsterwirtschaftete Eigenkapital von über 15 Mio. zeigt, dass die Finanzlage der Gemeinde sehr stabil ist. Deshalb dürfen wir zuversichtlich ins neue Jahr blicken und uns am Weihnachtsgeschenk des Monats Dezember erfreuen.

Im Juni: Gwärbler geben Vollgas
Wars im Februar der Fasnachtsvirus, so erwischte mich wie viele andere im Juni der «Gwärb 24»-Virus voll und ganz. Der Heimweg war nicht … aber das hatten wir schon im Februar. Unglaublich, was das OK rund um Hannes Schüpfer auf die Beine stellte. Faszinierend, welche Vielfalt an Produkten und Leistungen das Rickenbacher Gewerbe präsentierte. Deshalb brauchen die Rickenbacher keine Angst zu haben. Ob Kurzschluss, Heizungsdefekt, Leitungsbruch: Unsere Gwärbler reparieren auch 2025 alles underfüllen jeden Wunsch.

Im Juli: Die Aufstockung des Kindergartens
Kaum haben die Sommerschulferien begonnen, geschieht Wunderliches auf dem Buttenberg. Fast wie von Geisterhand wächst das Kindergartengebäude um ein Stockwerk. Aber es waren keine Geister am Werk. Dank der vorgefertigten Elemente aus dem «Hause Bohler» benötigte die Aufstockung nur wenige Tage. Nur ein Jahr nach dem Kreditentscheid an der Gemeindeversammlung ist das Bauprojekt inzwischen praktisch fertiggestellt. Deshalb laufen die Zügelvorbereitungen bereits auf Hochtouren, und nach den Fasnachtsferien 2025 kann das neue Stockwerk in Betrieb genommen werden.

Im August: Der Bundesgerichtsentscheid
Mit Datum vom 22. August hat das Bundesgericht – wie zuvor schon das Kantonsgericht – die Beschwerden gegen den Entscheid des Luzerner Regierungsrats zu den Rückzonungen in Rickenbach vollumfänglich abgewiesen. Das oberste Gericht stützt damit die entsprechende Rückzonungsstrategie des Kantons Luzern. Deshalb dürfen wir nun vorausschauen und diese für alle Betroffenen unschöne Pflichtübung abhaken.

Im September: Annemieke Stössel legt los
Am 1. September startete die neue Legislaturperiode des Rickenbacher Gemeinderats. Nach 16 Jahren als Gemeinderätin fehlt seither Ruth Künzli an den Gemeinderatssitzungen. Ruth gebührt ein riesiger Dank für ihren unermüdlichen Einsatz. Ihre Nachfolgerin im Ressort «Gesundheit + Soziales» ist Annemieke Stössel. Mit ihr ist erfreulicherweise der Ortsteil Pfeffikon wieder im Gemeinderat vertreten. Deshalb zweifle ich nicht, dass die stets kollegiale, konstruktive, zielgerichtete, effiziente und entscheidungsfreudige Arbeit des Rickenbacher Gemeinderats auch in der neuen Legislaturperiode weitergeführt wird.

Im Oktober: Kulinarischer Dank
Der Gemeinderat lud im Oktober zu Tische. Mit je einem Nachtessen verdankte er symbolisch den grossen Einsatz für die Gemeinde, den einerseits die Mitglieder der ständigen Kommissionen und andererseits alle Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung, die Werkdienstmitarbeiter, die Hauswarte, das Reinigungsteam, die Schulleitung und das Schulsekretariat sowie der Mahlzeitendienst leisten. Deshalb werden wir Mitarbeitende auch im neuen Jahr unser Bestes geben, um Ihnen zuverlässig und effizient zu Diensten zu sein.

Im November: Zügige Strassenerneuerungen
Sowohl in der Sonnmattstrasse in Pfeffikon als auch im Florentiniweg in Rickenbach wurden im November die Tragschichten eingebaut. Die Amrein AG hat alles gegeben, dass die beiden Strassen «schwarz» wurden, bevor der Winter sie allenfalls weiss eindeckt. Den Mitarbeitern der Amrein AG gebührt einmal mehr ein grosses Kompliment für ihre professionelle Arbeit. Deshalb kann 2025 mit dem Deckbelagseinbau die Erneuerung sowohl der Sonnmattstrasse als auch des Florentiniwegs abgeschlossen werden.

Im Dezember zum Ersten: Runter mit den Steuern!
Die an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember teilnehmenden Stimmberechtigten folgten dem Antrag des Gemeinderats und machen den Steuerzahlenden ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Per 1. Januar 2025 wird der Steuerfuss um 0,3 auf neu 1,5 Einheiten gesenkt. Die guten Ergebnisse der vergangenen Jahre und die erfreuliche Entwicklung der Steuereinnahmen erlauben diesen wohlüberlegten, markanten Schritt.
Deshalb werden die Rickenbacher Geldbeutel 2025 deutlich entlastet. Weshalb das eingesparte Geld nicht gleich vor Ort in den Rickenbacher Gaststätten und Läden «investieren» oder das einheimische Gewerbe mit Aufträgen beglücken?

Im Dezember zum Zweiten: Ortsplanungen bewilligt!
Überraschenderweise nur drei Tage nach der Gemeindeversammlung erhielten wir freudige Post vom Kanton. Der Regierungsrat hat die Gesamtrevision der Ortsplanung und die beiden Teilrevisionen (vgl. «Im April») bewilligt. Deshalb ist der Weg nun frei für die Bewilligung diverser Bauprojekte, die bereits nach dem neuen Bau- und Zonenreglement geplant wurden.

Danke!

Liebe Rickenbacherinnen und Rickenbacher: Der Gemeinderat, die Verwaltung und die Schule danken Ihnen herzlich für die Unterstützung und das uns entgegengebrachte Vertrauen im zu Ende gehenden Jahr. Wir werden uns weiterhin tatkräftig einsetzen für Rickenbach, ein Dorf unserer Zeit, nur schöner!

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen im Namen des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung Rickenbach für das neue Jahr viel Glück, Erfolg und Gesundheit!




«Dieser Artikel wurde von der Gemeinde Rickenbach in eigener Verantwortung veröffentlicht. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des Artikels ist die Gemeinde Rickenbach verantwortlich. Diese Plattform übernimmt keine Gewähr.»

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