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Das Kantitheater Beromünster reist in die Antike

Wir schreiben das Jahr 476 nach Christus – das letzte Jahr des Grossen Römischen Reiches. Die Germanen stehen vor den Toren, das Imperium droht zu zerfallen. Alle Hoffnung ruht auf Kaiser Romulus.

Romulus, umringt von seinen Dienern, spricht über seine Hühnerzucht.


So weit die Geschichte. Was Friedrich Dürrenmatt daraus macht, ist jedoch alles andere als ein klassisches Historienstück: In der Komödie «Romulus der Grosse» steht ein Kaiser im Mittelpunkt, der sich kaum für Politik interessiert – sondern vor allem für seine Hühner, benannt nach berühmten Herrschern.

Minister, Kaiser von Ostrom sowie seine eigene Familie versuchen vergeblich, Romulus zum Handeln zu bewegen. Doch verfolgt der Kaiser vielleicht doch einen Plan? Oder ist der Untergang Roms längst beschlossene Sache? Die Theatergruppe der Kantonsschule Beromünster bringt dieses humorvolle und zugleich nachdenkliche Stück Anfang März auf die Bühne.

Rea und Ämilian – eine Liebesgeschichte, die wegen des Untergangs Roms keine Chance hat.


Aufführungen vom 6. bis 8. März 

«Lassen Sie sich dieses ungewöhnliche Stück über Macht, Verantwortung – und Hühner – nicht entgehen!», lädt die KSB ein. Premiere ist am Freitag, 6. März um 19.30 Uhr, weitere Aufführungen folgen am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr im Theatersaal des Don Bosco in Beromünster.

Tickets gibt es unter kantitheater-beromuenster.ch.



Text und Fotos der Proben: Laetitia Kiener




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