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Das «Ja» zur Ortsplanung…

Will die Bevölkerung die vielen positiven Argumente nicht wahrnehmen? Lässt sie sich lieber von negativen Schlagwörtern ohne Kontext in ihrer Angst verunsichern, ohne dabei eine seriöse abgestützte Alternative zu kennen? Da fehlt mir die inhaltliche Auseinandersetzung. Leider beeinflusst die Angst «uns Menschen» viel intensiver als es die positiven Argumente tun. Mit Speck fängt man Mäuse und mit «angstauslösenden Schlagwörtern» die noch unschlüssigen Stimmen der Stimmbürger. Angst betrübt aber oft den Weitblick zu den eigentlichen Inhalten einer Vorlage. Schenken wir den Nebenwirkungen von Medikamenten auch so viel Beachtung? Da nehmen wir bewusst kleine Risiken von Nebenwirkungen in Kauf, zugunsten des grossen gesundheitlichen Erfolges.

Die Vorlage ist immens komplexer als «500 Wohnungen sind zu viel». Es ist das Fundament für die Weiterentwicklung des Gewerbes, der Detaillisten, der Feuerwehr, der Vereine und vieles mehr. Zitat eines Leserbriefes: «Wenige Personen wissen», was 500 neue Wohnungen in den nächsten 15 Jahren bedeutet. 30 bis 40 fünfstöckige Wohnblöcke und neue Quartiere. Es klingt fast so, als würden die Personen beim Wortlaut «fünfstöckig» schon bildlich das zukünftige New York in Beromünster vor sich sehen. 

Dann gehören Sie wahrscheinlich eher nicht zu den wenigen, die wissen, was es heisst. Aussagen wie «Wenige Personen wissen» oder «Flashmob setzt sich nicht mit Inhalten auseinander», ist eine heikle Unterstellung. Die «Möischterer» sind nicht dumm. Die Bevölkerung informiert sich gut und kann sehr bewusst und selbst über ihre Handlungen entscheiden. Aus dem Jahre 1654 existieren Zeichnungen von fünfstöckigen Gebäuden im Fläcke, welche nach dem Fläcke-Brand anno 1764 genauso fünfstöckig mitten im Zentrum von Beromünster, dem heutigen «Fläcke», wieder aufgebaut wurden. AHA…die Häuser im Fläcke sind fünfstöckig? Richtig, fünfstöckig und das schon seit hunderten von Jahren. Auch die Wohnblöcke Schützenfeld, Landhusweg, Luzernerstrasse, Beroblick, Chrüzmatt und noch viele mehr sind «fünfstöckig». Also nichts Neues oder Angstmachendes für die Gemeinde Beromünster. Ich wünsche mir für die Zukunft meiner Kinder, dass viele Stimmbürger die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieser Ortsplanungsrevision erkennen. Sie basiert auf einer langen seriösen Planung, welche unsere Gemeinde weiterbringt, uns aber im Gegenzug auch schon Millionen gekostet hat. Ohne dieses unumgängliche zweimal «Ja» am 27. November fehlen mir auf der ganzen Linie die Lösungen für die Zukunft und die ganze seriöse Planung und Millionen waren umsonst. Christian Galliker hat es in seinem Leserbrief auf den Punkt gebracht. Es ist das Resultat eines demokratischen Prozesses. Dieses Resultat sollten wir jetzt gemeinsam mit einem zweimal «Ja» am 27. November umsetzen.

Ivo van Herk – Bürger von Beromünster/Ortsteil Gunzwil




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