Das Adventsfunkeln funkelt weiter: Tiefenentspannt Richtung Weihnachten (mit Bildergalerie)
Das Adventsfunkeln begeistert und berührt auch in der Woche vor Weihnachten die Menschen. Diesen Mittwoch gab es mit dem Adventsyoga, dem Adventscafé und dem zweiten Geschichten hören für die 3 bis 6-Jährigen gleich drei schöne Entschleunigungs-Anlässe.
Yogalehrerin Simone Weber, die in Beromünster neben den wöchentlichen Yogastunden eine Praxis für Kinesiologie und medizinische Massage hat, leitete das vom OK organisierte Adventsyoga. Mit 15 Teilnehmenden, darunter drei mutigen Männern, war es ausgebucht. Eine gute Stunde lang ging es darum, in seine Mitte und zur Ruhe zu kommen. Es hatte einige Fortgeschrittene, aber auch Neulinge und Wiedereinsteiger mit dabei. Simone Weber verstand es, die Lektion so zu leiten, dass es für alle ein stimmiges Erlebnis war.
Man übte die verschiedenen Yogapositionen mit Tiernamen wie Hund, Katze, Kuh, Kobra, aber auch Baum, was vor Weihnachten besonders stimmig ist: Bäume sind flexibel und anpassungsfähig, so soll auch der sich entspannende Mensch sein. Eine der vielen positiven Eigenschaften die das regelmässige Yoga-Praktizieren mit sich bringt.
Auch die Berghaltung als Einstieg in den Sonnengruss dient dem «in sich Ruhen», auch wenn Stürme in und um uns vorbeiziehen. Das Wichtigste beim Yoga ist die Endentspannung, wie Simone Weber erklärte. Hier zeigte sich die Verwandtschaft zur Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson und zu Entspannungstechniken mit Gedankenreisen. Nach einer Stunde spürten alle eine Wirkung des Lockerwerdens und Geerdetseins. Alle kamen auf ihrem passenden Level in den Yoga-Flow, und zusammen macht es einfach mehr Spass.
Unglaubliche Leidenschaft von drei über alle Massen engagierten Frauen
So war der Übergang zum Adventscafé in der Schol tiefenentspannt umso schöner. Es wurde «gschnädered» und philosophiert, über Yogapositionen räsoniert und die feinen Weihnachtsgebäcke genossen.
Johanna Hodel verrät dem «Michelsämter» freudestrahlend die Arbeitsteilung, so auch wieder beim Adventscafé: «Veronika Felix bäckt und denkt an alles, Denise Häfliger macht die Deko und schreibt alle Schilder und Tafeln, und ich organisiere und verhandle. Wir freuen uns riesig über die tollen Reaktionen, die wir jeden Tag erhalten. Natürlich leidet da und dort das Zeitbudget, und unsere Familien und Haushalte kommen manchmal zu kurz. Doch die Menschen, die wir antreffen, sind alle begeistert. Wir haben am Samstag sogar Elektriker-Hilfe aus Aesch um 22 Uhr erhalten. Das ist ein Service und eine Hilfsbereitschaft, die uns auch beglückt!»
Auch André Zihlmann, ehemaliger Gemeindepräsident, war des Lobes voll über das Adventsfunkeln als Gesamtkunstwerk und das Engagement aller. Chorherr Josef Hurter interessiert sich sehr für die Anlässe und das Engagement für das Adventsfunkeln und bedankte sich herzlich dafür.
Der Propst ist begeistert, und Kater Bobby räkelt sich vor Freude
Die beiden wohl wichtigsten Bewohner des Stifts waren dieser Tage auch auf dem Weg des Adventsfunkelns anzutreffen: Propst Harald Eichhorn sagte gegenüber dem «Michelsämter»: «Ich bin begeistert von der Umsetzung durch die drei Frauen und alle Helferinnen und Helfer. Sie haben sich genau an meine Vorgaben gehalten, dass es stilvoll, zurückhaltend sein soll. Sie verdienen ein ganz grosses Lob für ihre immense Arbeit.»
Kater Bobby, der zu Matilda Hufschmid und zum ehemaligen Propst Josef Wolf gehört, wollte dem «Michelsämter» partout kein Interview geben, hat sich dann immerhin tout de suite für die Zeitung neben der Adventsfunkel-Deko geräkelt…
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt