Skip to main content Skip to page footer

Bürokratieausbau stoppen!

Während meiner Zeit im Luzerner Kantonsparlament war ich dafür bekannt, ein genaues und kritisches Auge auf den Stellenausbau in der Verwaltung zu werfen. Zahlreiche kritische Voten und Anträge habe ich in dieser Zeit gehalten und gestellt. Dies nicht zur Freude aller Ratskolleginnen und -kollegen, insb. der linken Seite. Als Unternehmer war es mir wichtig, dass der Staatsausbau nicht überufert und die Bürokratie keine Überhand nimmt.

Am 8. März 2026 kommt der Stellenhammer aber nicht vom Kanton, sondern vom Bund. Die Individualbesteuerung schafft jährlich 1.7 Millionen mehr Steuerdossiers. Alleine im Kanton Luzern würde es 40 neue Vollzeitstellen auf der Verwaltung benötigen, um die Veranlagungen zu bewerkstelligen. Geschweige denn der Mehraufwand für alle Ehepaare, alles genau zu trennen wie bei einer Scheidung. Insbesondere unsere KMUler und Bauernfamilien wären von einer massiven Bürokratie betroffen. Denn die Betriebe müssten neu komplett geteilt werden.

Jetzt kann man immer gegen die Bürokratie wettern oder am 8. März aktiv etwas dagegen unternehmen. Wer nicht noch mehr Staat und komplizierte Bürokratie möchte, stimmt aus Vernunft «Nein» zur unfairen Individualbesteuerung.

Markus Bucher, Gunzwil, Alt-Kantonsrat Die Mitte 




Das könnte Sie auch interessieren