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Betroffenheit und Unverständnis zum Ende vom «Einkaufserlebnis»

Wie konnte es soweit kommen? Wir verstehen es nicht! Die Gemeinde Beromünster möchte doch eigentlich auch eine prosperierende Gemeinde sein? Doch warum werden Gewerbler dermassen ausgebremst? Wir sind Schafmilch-Produzenten und liefern unsere Milch schon seit über 15 Jahren in die Fläcke-Chäsi. Franz und Petra Scheuber sind sehr engagierte, innovative und verlässliche Partner. Franz hat mit unserer Schafmilch Käse produziert, der schon einen Weltmeister und Vize-Weltmeister-Titel geholt hat! Unsere Naturabeefs werden bei Andi Galliker geschlachtet. Ebenfalls ein sehr fairer und verlässlicher Partner. Unsere Anfahrtswege in die Chäsi und in die Metzgerei sind sehr kurz. Wir Produzenten profitieren von solchen Geschäften. Doch vor allem käme es doch allen Konsument:innen im Michelsamt zugute! Regional einkaufen, lokale Unternehmer unterstützen, grad in Anbetracht der Ereignisse, welche uns in jüngster Zeit beschäftigt haben und noch immer beschäftigen, ist das Scheitern dieses Projekts noch schwerer zu verstehen. Warum nur mahlen die Mühlen in Beromünster so langsam? Warum werden solche Projekte nicht besser unterstützt, vor allem auch politisch? Wo sind die lokalen Politiker aller Parteien?

Regional einkaufen, dazu noch so kompakt, was hätte Beromünster Besseres passieren können? Wenn die Umfahrungsstrasse kommt, kehrt die langersehnte Ruhe im Flecken ein, damit verbunden wohl auch die Ruhe in den Einkaufsläden. Die Ruhe im Flecken gönnen wir den «Möischterern» von Herzen, doch die Ruhe in den Läden wird schmerzlich sein. Das stimmt uns traurig und nachdenklich. Schade um das grosse Engagement der involvierten Gewerbler, welche notabene auch Arbeitsplätze und Steuern generieren! Schade auch fürs «Einkaufen in Möischter»!

Doris und Toni Habermacher, Mullwil, Rickenbach





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