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Beromünster: Petition «Rettung der Schule Büel/Bäch» – Umzug für mindestens zwei Jahre

Im Zusammenhang mit der Petition «Rettung der Schule Büel/Bäch» haben Gemeinderat und Bildungskommission nach Rücksprache mit den Petitionären Entscheide gefällt.

«Rettung der Schule Büel/Bäch»: Petitionäre bei der Übergabe am 11. Mai.          Bild: mars

Die Arbeitsgruppe der Genossenschaft Panoramasiedlung Bäch, Gunzwil hat am 11. Mai zu Handen des Gemeinderates Beromünster die Petition «Rettung der Schule Büel/Bäch» übergeben. Das Petitionsrecht ist in der Gemeindeordnung der Gemeinde Beromünster unter Artikel 9 wie folgt geregelt: «Jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Gemeinde ist berechtigt, beim Gemeinderat Wünsche, Anliegen oder Beanstandungen als Petition schriftlich vorzubringen. Petitionen werden von der zuständigen Behörde innert 6 Monaten beantwortet.» Gemäss Petitionsbogen fordern die unterzeichnenden Personen folgendes: – Den aktuellen Schulbetrieb im Schulhaus Büel/Bäch langfristig zu sichern – Intensiv nach zweckmässigen alternativen Lösungen für den Schulbetrieb zu suchen, da das bisherige Modell pädagogisch sehr herausfordernd ist – Die Bevölkerung von Bäch/Büel durch eine Delegation in diese Lösungssuche einzubeziehen, um das Gemeinschaftsleben im Quartier im Sinne der Gemeindestrategie zu stärken Die Auswertung der Unterschriften ergab, dass von den 857 Unterzeichnenden 367 Unterschriften aus unserer Gemeinde stammen, die restlichen 490 Unterschriften kommen von Auswärtigen. Von den direkt betroffenen Eltern haben ziemlich genau zwei Drittel die Petition unterzeichnet. Am 30. Mai hat sich ein Teil der Bildungskommission mit einer Delegation der Petitionäre getroffen und die Ausgangslage erörtert. Inzwischen konnten Bildungskommission und Gemeinderat die Petition traktandieren und vertieft besprechen und halten dazu folgendes fest: «Dass für das Schuljahr 2022/23 keine Klassenlehrperson für die 3. bis 6. Klassen gefunden werden konnte, bedauern wir. Der Umzug der betroffenen Schüler:innen ins Schulhaus Linden wurde sorgfältig vorbereitet und die Busverbindungen optimiert. Mindestens für die kommenden zwei Jahre wird der Schulbetrieb in dieser Form bestehen bleiben. Am 27. Oktober 2022 werden die Eltern und die Schule gemeinsam auf den Schulstart zurückblicken und allfällige Anliegen diskutieren. Spätestens im Oktober 2023 soll eine erneute Zusammenkunft mit den Interessierten stattfinden, um die Situation im Hinblick auf das Schuljahr 2024/25 zu analysieren. Gerne können dann mit den aktualisierten Datengrundlagen alternative Lösungen diskutiert und die Folgen gegeneinander abgewogen werden. Wir sind überzeugt, mit diesem Vorgehen eine stabile und qualitativ gute Lösung für die Primarschüler des Ortsteils Gunzwil gefunden zu haben. Mit dem aufgezeigten Weg erfüllen wir die Forderung nach Einbezug der Bevölkerung von Büel/Bäch und werden gemeinsam Anliegen und Möglichkeiten für den zukünftigen Betrieb des Schulhauses Büel klären.» 

Gemeinderat Beromünster




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