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Aus Lust Ja, aus Verantwortung Nein


Selbstverständlich ist es reizvoll, Ja zu sagen, wenn jemand verspricht, jährlich gegen 10 Prozent mehr AHV-Rente ohne weitere Folgen zu erhalten. Man könnte schon fast meinen, für diese zusätzliche Rente werde einfach mehr Geld gedruckt und das wars dann. Aber weit gefehlt: Wir wissen seit Jahrzehnten, dass die Zukunft der AHV vor grossen Herausforderungen steht. Gleichzeit dauern Reformen mittlerweile gegen 20 Jahre und mit dem Inkrafttreten müsste schon wieder gehandelt werden. Die Ideenbörse zur Sanierung ist vielfältig, aber die Massnahmen sind einfach: Entweder weniger (oder vielmehr Stabilisierung) Ausgaben oder mehr Einnahmen bei der AHV. Mehreinnahmen gehen insbesondere zu Lasten der arbeitnehmenden Bevölkerung und damit auch der Jugend. Dieser Jugend will ich ermöglichen, dass auch sie künftig eine AHV erhält. Deshalb: Lieber in den kommenden Jahrzehnten 12 x eine AHV-Rente als nur wenige Jahre ein 13. Rente. Aus Lust würde ich ich Ja sagen zur 13. AHV-Rente. Aber aus staatspolitischer Verantwortung sage ich klar Nein zu dieser Mehrausgaben-Vorlage von jährlich weit über 4 Milliarden Franken.


Rico De Bona, 6015 Reussbühl, a. Kantonsrat, a. Sozialvorsteher




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