Angstmacher wieder am Werk
Wieder einmal ist die AHV demnächst völlig ruiniert! Dieses Horrorszenarium führen die Ablehnenden der 13. AHV-Rente nun wieder vor.
Dabei erzielt die AHV jährlich drei Milliarden Franken Überschuss und ihr Vermögen wird Ende 2030 auf 67 Mrd. steigen (also auf rund 20 Mrd. mehr als heute).
Es sind auch nicht die Falschen, die von der Initiative profitieren, wie die Gegner der 13. AHV-Rente behaupten. Denn Menschen mit sehr hohen Einkommen bezahlen in die AHV sehr viel mehr ein, als sie später zurückerhalten. Denn die AHV-Renten sind nach oben klar begrenzt.
Leider Tatsache und keine Angstmacherei ist: AHV-Renten sind schon heute ganz eindeutig zu tief und immer mehr Menschen mit geringen finanziellen Mitteln sind auf Hilfe angewiesen. Hauptgründe dafür sind Inflation, Mieterhöhungen, steigende Krankenkassenprämien, höhere Ausgaben für öV und Lebensmittel sowie Produkte des alltäglichen Bedarfs. Diese Rentenlücke verschärft sich noch weiter: Bis Ende 2024 verlieren die AHV-Rentenbeziehenden eine Monatsrente an Kaufkraft.
Mit einem kräftigen Ja zur 13. AHV-Rente kann dieser Kaufkraftverlust für aktuelle und zukünftige Rentnerinnen und Rentner etwas ausgeglichen werden. Besonders der Mittelstand, der sonst immer leer ausgeht, kann davon profitieren.
Hansjörg Eicher, Co-Präsident der SP60+ Kanton Luzern