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Altersdiskriminierung ist Alltag


Vielfach wird in den Medien über eine Diskriminierung von verschiedenen Anspruchsgruppen geschrieben. Betroffene fühlen sich ausgegrenzt und je nach Optik ungleichbehandelt. 

Die Ankündigung der Post betreffend die Schliessung von 170 Poststellen reiht sich nahtlos an viele Massnahmen an, bei denen die ältere Bevölkerung zunehmend ausgegrenzt wird. Sei es die geplante Abschaffung der Mehrfahrtenkarten im öffentlichen Verkehr, die zunehmende Schliessung von Bankschaltern, der Wegfall von gedruckten Informationsorganen, die Aussagen von Gesundheitsökonomen zum Zugang im Gesundheitswesen oder die fehlenden Bänke bei den Busstationen. Fazit: Im Alter findet die Diskriminierung schon lange statt und geht permanent weiter. 

Ist dies der Wandel der Zeit? Immerhin hat die ältere Bevölkerung mit einer grossen Arbeitsleistung vieles finanziert, das heute wegrationalisiert wird. Was ist wohl der nächste Schritt im Hinblick auf die faktische Abschaffung der Grundversorgung?


Rico De Bona, 6015 Luzern, Vizepräsident Die Mitte 60+ Kanton Luzern




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