AHV: Dringender Handlungsbedarf
Am 3. März stimmen wir über die Renteninitiative ab, die auf eine langfristige Stabilisierung der AHV abzielt. Diese Initiative hat den Vorteil, dass sie einen einfachen Mechanismus vorschlägt, der den Steuerzahler nichts kostet: Das Rentenalter wird an die Lebenserwartung gekoppelt. Denn während diese stetig steigt, beziehen immer mehr Leute länger eine Rente, was sich extrem negativ auf die Finanzen der AHV auswirkt. Es wird geschätzt, dass die erste Säule ab 2030 wieder ein Defizit aufweisen wird und dieses bis 2050 auf minus zehn Milliarden Franken pro Jahr steigt. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, denn auch zukünftige Generationen sollen von einer AHV-Rente profitieren können. Aus diesem Grund sage ich klar JA zur Renteninitiative!
Thomas von Allmen, Präsident Jungfreisinnige Kanton Luzern