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Agathafeier der Feuerwehr Michelsamt: Dank an alle Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz

Am Freitag, 17. Januar 2025, hat die Feuerwehr Michelsamt ihre traditionelle Agathafeier durchgeführt. Mit den Feuerwehreingeteilten mit Partnerinnen und Partnern und den Gästen trafen sich rund 170 Personen in der Lindenhalle Gunzwil, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und gemeinsam ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.

Mit den Feuerwehrangehörigen, ihren Partner:innen und den Gästen waren rund 170 Personen an der Agathafeier anwesend.

Nach einem Apéro im Foyer begrüsste der OK-Chef der diesjährigen Agathafeier, Jörg Lisebach, die Feuerwehrfamilie in der geschmückten Lindenhalle und wünschte im Namen der Motorspritzenabteilung allen einen schönen Abend.

Gestartet wurde der Abend mit dem besinnlichen Teil, der erstmals durch den Propst der Stiftskirche Beromünster, Harald Eichhorn, gestaltet wurde. Es gelang ihm mit besinnlichen und humoristischen Worten die Aufgabe der Feuerwehr und den Schutz Gottes zu verbinden. Wie der barmherzige Samariter würden Feuerwehrangehörige dem Nächsten vorbehaltlose und selbstlose Hilfe leisten, sich oft sogar selbst in Gefahr bringen. Mit einem Augenzwinkern zu den anwesenden Behördenmitgliedern meinte er: «Lieber in die Feuerwehr investieren und man braucht sie nicht, als umgekehrt!»

Prost Harald Eichhorn, Stift Beromünster, gestaltete den besinnlichen Teil.

Mit ein paar Gedanken zur Hl. Agatha, der Schutzpatronin der Feuerwehren in der Schweiz, schloss er seine Ausführungen. Es freute ihn persönlich sehr, dass er an der Agathafeier sein durfte, was er dem Umstand zu verdanken hatte, dass Pater Bruno Oegerli aus gesundheitlichen Gründen dieses Jahr fehlte. Kommandant Armin Dörig wünscht ihm an dieser Stelle alles Gute und schnelle Besserung, ein Gesamtfoto aller Anwesenden wird ihm als Geschenk in einer Karte zugestellt.

Ein feines Nachtessen, zubereitet durch das Cateringteam JMJ’s und serviert durch die Fritigsfrönde Möischter und Angehörige der Motorspritzenabteilung, gab Gelegenheit für Gespräche. Unter den Anwesenden waren die Behördenmitglieder Manuela Jost, Gemeindepräsidentin Beromünster, Lukas Steiger, Gemeinderat Beromünster, und Thomas Zettel, Gemeinderat Rickenbach sowie Kameraden der Nachbarfeuerwehren Region Sursee, Büron-Schlierbach und Oberwynental sowie Markus Getzmann, der Chef des Polizeiposten Beromünster.

Ein erfolgreiches Feuerwehrjahr

Im offiziellen Teil konnte der Kommandant Armin Dörig auf ein Feuerwehrjahr zurückblicken, in welchem viel umgesetzt und neu beschafft werden konnte. Dabei unterstützten ihn anwesende Feuerwehrangehörige, die durch den Vizekommandanten Thomas Bussmann mit einer angeschlagenen Stimme interviewt wurden. Die Feuerwehr leistete im vergangenen Jahr 67 Ernstfalleinsätze, dabei wurde die Rettung einer Kuh aus einem Biberloch besonders hervorgehoben, die den spontanen Applaus der Zuschauer, die vor Ort waren, auslöste. Erwähnenswert sind insbesondere auch die Beschaffung der neuen Atemschutzgeräte und der beiden Schlauchverlegefahrzeuge, welche an der öffentlichen Hauptübung eingeweiht wurden. Damit alles funktioniert hat, war wiederum ein grosser Ausbildungsaufwand notwendig. Nebst dem ordentlichen Übungsbetrieb wurde eine grosse und anspruchsvolle Einsatzübung im Gelände der Sebastian Müller AG durchgeführt. Laut Kommandant Armin Dörig wurden die Ziele für das Jahr 2024 erreicht.

Feuerwehrkommandant Armin Dörig und sein Stellvertreter Thomas Bussmann führten durch den offiziellen Teil.


Neues Feuerwehrmagazin

Mit ein paar interessanten Ausführungen informierte der Projektleiter der Dreifachturnhalle mit Feuerwehrstandort und Zivilschutzräumen, Vinzenz Graf, über den Stand des Projekts. Auf besonderes Interesse dürften dabei die Pläne des neuen Feuerwehrmagazins mit der Platzierung der Fahrzeuge und Geräte gestossen sein. Im Moment werden die Fachplaner ausgeschrieben bevor noch in diesem Jahr mit der Vorprojektphase begonnen werden kann. Vinzenz Graf schloss seine Ausführungen mit den Worten: «Wir dürfen gemeinsam ein Leuchtturmprojekt für unsere Jugend, unsere Gemeinschaft und die Sicherheit der Gemeinden Beromünster und Rickenbach realisieren.»

Selbstverständlich gehören zu den offiziellen Ausführungen auch die Beförderungen und Ehrungen. Schüpfer Ueli, Ayoub George, Meyer Mirjam, Lang Christian und Stalder Mario wurden nach dem erfolgreich absolvierten Gruppenführerkurs der Gebäudeversicherung Luzern zum Korporal befördert. Den 13 Austritten stehen 9 Neueintritte gegenüber. Nach gemeinsam absolvierten 83 Dienstjahren treten dabei die drei Kameraden Marco Jurt, 31 Dienstjahre, Andreas Kunz, 27 Dienstjahre und Franz Häfliger, 25 Dienstjahre aus dem Feuerwehrdienst aus, eine Leistung die grösste Wertschätzung verdient.

Marco Jurt, Austritt nach 31 Dienstjahren: «Die 31 Feuerwehrjahre haben mir immer grosse Freude bereitet. Ich bedanke mich bei den Jungen, die jetzt meinen Platz einnehmen.»

Tamara Rinert, Neueintritt 2025: «Mein Vater Ruedi Rinert, hat mich motiviert in die Feuerwehr einzutreten. Mich fasziniert das kollegiale Zusammensein. Die Feuerwehr ist eine grosse Familie.»

Ein kurzer Ausblick auf das laufende Jahr bildete den Abschluss des offiziellen Teils. Kommandant Armin Dörig schliesst mit einem grossen Dank an die Partnerinnen und Partner, die wesentlich dazu beitragen, dass der Feuerwehrdienst im Milizsystem aufrechterhalten werden kann. Ein spezieller Dank gehörte auch der Motorspritzenabteilung und allen Helferinnen und Helfern, die den Abend vorbereitet und durchgeführt haben. Ein Danke wurde durch Vizekommandant Thomas Bussmann auch an den Kommandanten gerichtet. Am Schluss ergriff auch die Gemeindepräsidentin Manuela Jost das Wort und bedankte sich im Namen der Behörden von Beromünster und Rickenbach für den «aussergewöhnlichen Einsatz».

Für viele Lacher sorgte auch die anschliessende Verabschiedung des ausgetretenen Offiziers Stefan Galliker, der seine Passion für den Bergsport mit einer nicht mehr ganz aktuellen Skitourenausrüstung mit einer Route in der Lindenhalle unter Beweis stellen musste. Anschliessend wurde die Bar im Foyer eröffnet und lud zum gemütlichen Abschluss einer gelungenen Agathafeier ein.

Zahlen und Fakten 2024

Ernstfalleinsätze:  67 

davon:
Brandbekämpfung: 6
Brandmeldeanlagen: 10
Ölwehr: 10
Hilfeleistungen: 13
Elementar*: 25
(*Vorwiegend aufgrund der Arbeiten am Hochwasserschutz an der Wyna)

Planbare Einsätze: 18

Übungen: 55

Kurstage: 74

Vinzenz Graf




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