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Abstimmungskampf: Angst vor Billigimporten!

Landwirte sehen die Existenz in Gefahr. Das ist kein gutes Gefühl! Existenzängste und schlaflose Nächte ist die Folge. So werden auch in den Abstimmungsinfos der Landwirte mit Recht vor Billigimporte und Einkaufstourismus gewarnt. Leider kommen mir auch aufgrund von Billigimporten die vielen Traktorenfabriken wie: Bührer bis 1978, Hürlimann bis 1975, Köpfli bis 1964, Bucher bis 1962, und Kleinere, wie Meili, Vevey und andere, welche aufgrund von Billigimporte schliessen mussten. Unternehmer sahen keinen Ausweg mehr, um nicht selber noch in finanzielle Schieflage zu geraten, als die Mitarbeiter zu entlassen und die Fabrikhallen zu schliessen. Stellen Sie sich vor was für Sorgen und Existenzängste in den Köpfen der Unternehmer und ihren Mitarbeitern, ihren Familien und dem Zuliefergewerbe vorgegangen war. Beim nächsten Traktoren-Oldtimertreffen bitte ich die Landwirte daran zu denken, wie viele Schicksale durch den Kauf von ausländischen Traktoren im Inland ausgelöst wurden. Noch schlimmer ist es, wenn ein Landwirt sein neues Haus vom Ausland importieren lässt. Genau so ist es verwerflich, wenn für ein neu erstelltes Mehrfamilienhaus die Fenster aus einem östlichen Staat importiert werden, wo wir doch hervorragende Fensterhersteller (notabene grosse Steuerzahler) und wichtige Arbeitgeber in der Region haben. Deshalb sollten die Landwirte (auch in Schlierbach) beim Abstimmungskampf nicht «Wasser predigen, aber selber Wein trinken».

Hans Troxler-Gilli, Schlierbach




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