4 Fragen an Gwen Bucher vor dem Lozärner Cross: «Es ist schön, dass wir auch in Luzern eine solche Veranstaltung haben»
Gwen Bucher ist eines der vielversprechendsten Lauftalente des Michelsamts. Der Anzeiger Michelsamt konnte sich mit ihr vor dem Saisonauftakt auf der Allmend unterhalten.
Gwen, wie bereitest du dich auf den Lozärner Cross vor, den letztes Jahr immerhin 464 Teilnehmende gefinished haben?
Ich trainiere wie gewohnt mit der Läuferriege und der Trainingsgruppe meines Trainers Andy Vögtli. Diesen Winter habe ich bereits drei Crossläufe absolviert, an das Terrain habe ich mich wohl langsam gewöhnt (lacht).
Welche Läufe waren denn das, und was hast du da erreicht?
Es waren die Crossläufe in Eiken, wo ich den 1. Rang holen konnte, dann Düdingen, wo ich Zweite wurde, und Biel-Benken, wo ich wieder zuoberst aufs Podest steigen durfte.
Hey, herzliche Gratulation, das ist ja wieder ganz stark, Podestplätze in Serie! Was empfiehlst du für Kurzentschlossene und Gelegenheitsläufer, die den Cross mal ausprobieren möchten?
Ich kann den Cross Lozärn sehr empfehlen. Es ist schön, dass wir auch in Luzern eine solche Veranstaltung haben. Ich denke, dass die Begeisterung für Crosslauf in den letzten Jahren etwas abgenommen hat, doch wer sich traut, dreckig und verschwitzt zu werden, sollte auf jeden Fall kommen (lacht).
Was hast du dir für diese Saison vorgenommen? Wo startest du voraussichtlich?
Im Winter werde ich vielleicht noch ein oder zwei Crossläufe bestreiten und mich dann im Frühling auf die Bahn fokussieren. Vermutlich laufe ich dann nur noch an wenigen Volksläufen mit, um dafür mehr Bahnrennen auf den Mittelstrecken zu absolvieren.
Der Michelsämter wünscht dir einen erfolgreichen Lozärner Cross und weiterhin eine gute Saison. Danke für das spontane Gespräch.
Interview und Bild: Karl Heinz Odermatt