13. AHV-Rente schwächt die junge Generation, Familien und Alleinerziehende
Wir Schweizerinnen und Schweizer sind stolz auf unser bewährtes Drei-Säulen-System. Die Stabilisierung der Altersvorsorge hat höchste Priorität und ist im Interesse von uns allen. Die Forderung der Gewerkschaften für eine milliardenteure 13. AHV-Rente ohne Klärung der Finanzierungsfrage ist aus sozialer, politischer und wirtschaftlicher Sicht unverständlich. Die jährlichen Kosten von fünf Milliarden Franken müsste die erwerbstätige Bevölkerung mit höheren Lohnabzügen oder einer weiteren Erhöhung der Mehrwertsteuer bezahlen. Die Initiative schwächt so vor allem die Kaufkraft der jungen Generation, finanziell schwächeren Familien und Alleinerziehenden. Auf der anderen Seite profitiert ein grosser Teil der Rentner von der 13. AHV, welcher nicht darauf angewiesen ist. Wir müssen nachhaltige Lösungen finden, um die AHV für alle zu sichern. Ein Ausbau nach dem Giesskannenprinzip ist keine Option. Darum am 3. März ein NEIN zur 13. AHV-Rente.
Katja Häfliger, Geschäftsführerin FDP Luzern