13. AHV, eine ausgewogene Lösung ist nötig!
Im Nachgang zur Abstimmung vom vergangenen Sonntag wurde die Frage der Finanzierung der 13. AHV-Rente wiederholt diskutiert. Aufgefallen ist mir dabei, dass von Links stets die Forderung nach höheren Lohnprozenten kommt. Dabei wird jedoch vergessen, dass der Abstimmungserfolg ohne bürgerliche Wähler:innen gar nicht möglich gewesen wäre, allen voran diejenigen der SVP. Diese Wähler:innen befürworten jedoch keinesfalls neue Steuern, Abgaben oder höhere Lohnprozente. Vielmehr hörte man oft das Argument, in Bern werde zu viel ausgegeben. Diesem Anliegen ist daher bei der Umsetzung unbedingt Rechnung zu tragen. Durch eine Reduktion der ausufernden Bundesausgaben könnte die 13. AHV-Rente zumindest teilweise finanziert werden. Eine Erhöhung der Lohnprozente ist unbedingt zu verhindern. Dadurch würde sich nämliche die Katze in den Schwanz beissen: Der Verlust der Kaufkraft würde zwar bei Pensionären ausgeglichen, bei Beitragszahlenden würde diese jedoch weiter geschmälert. Ich hoffe daher auf eine ausgewogene Umsetzung der 13. AHV-Rente.
Dr. Elias Hörhager, Beromünster