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12. März – Zeit fürs Gregorifüür auf der Schanz

Seit Jahrhunderten  wird jedes Jahr am 12. März auf der Schanz bei Beromünster das «Gregorifüür» entzündet. Ein uralter Frühlingsbrauch, ein Gedenken an Papst Gregor oder an den Fleckenbrand? So oder so, es ist ein urtümliches Erlebnis. 

Ritschi, Richi, Adrian und Bär sind schon nachmittags um zwei auf der Schanz. Es ist windig und kalt. Vier Stapel gesägtes Brennholz gilt es in die Vertikale zu stemmen. Gar nicht so ein einfaches Unterfangen. Die vier Mitglieder der Fleckenzunft packen von allen Seiten an. 

Eine gute Stunde später steht das Ding: Ein gut vier Meter hoher Turm aus Brennholz wartet stramm und wacker im Wind auf seinen Auftritt. Dann wird das Zelt erstellt. Die Gäste sollen ja nicht frieren. 50 Bratwürste sind auch schon bereit.

Seit vielen Jahrzehnten kümmert sich die Fleckenzunft um die Erhaltung des Brauches, der um Jahrhunderte zurückgeht. Den Namen hat er von Papst Gregor bekommen, der am 12. März 604 verstorben ist. Die lodernden Flammen erinnern die Möischterer aber ehrfurchtgebietend auch an den Fleckenbrand in der Nacht vom 12. auf den 13. März 1764.

Die Bevölkerung ist jedes Jahr eingeladen, dem urtümlichen Brauch beim auf der Schanz beizuwohnen. Es dürfte auffrischend werden.


uke




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