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1.-August-Feier bei der Antonius-Kapelle

Traditionell lud der Ortsteil Traselinge, Hildisrieden, zur alljährlichen 1.-August-Feier bei der Antonius-Kapelle ein.

Der Start in den Abend erfolgte mit einer Andacht durch Erich Hausheer, Pfarreileiter Rain/Hildisrieden, und einem Bläser-Trio. Erich Hausheer zeigte auf, was wir alles haben und wir dankbar sein sollten. Die Menschen sollten eine positive Grundhaltung und Solidarität an den Tag legen oder einfach gesagt «mitenand und förenand» unterwegs sein.

Was ist ein Feiertag, was sind Werte und was ist Heimat? Zu diesen interessanten Themen haben die Anwesenden von der Festrednerin, Kantonsrätin Rosy Schmid, Hildisrieden, viel Sinnhaftes erfahren. Früher wie heute gibt es viele Höhen und Tiefen, man muss Hürden überwinden, sich zusammenraufen, das Gemeinsame und nicht das Trennende suchen, lernen mit Veränderungen umzugehen und Anpassungen gemeinsam meistern. Das ist bis heute so. Es geht um die Vergangenheit, unsere Gegenwart und unsere Zukunft, unsere Besonderheiten, Stärken, Ziele und unsere Wünsche. Das sind gemeinsame Werte, die sich auch verändern und entwickeln dürfen. So können wir glücklich und zufrieden gemeinsam leben.

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Als aktuelles Thema nahm Rosy Schmid die Finanzierung der Kaserne der Schweizer Garde im Vatikan auf, welche am 25. September zur Abstimmung kommt. Da geht es auch um Werte wie Tradition, Kultur, Solidarität und Zukunft. Wir stehen zwischen Werten von Tradition, Veränderung und Zukunft. Da steht die Schweizer Garde für 500-Jahre-Tradition und mit Schweizer Eigenschaften wie Mut, Einsatz, Kampf, Heldentum, Wertschätzung und unschlagbare Schweizer. Die Garde strahlt weltweit aus und manch ein Land beneidet uns. Ein Image, dass der Schweiz viel Wohlwollen bringt. Auf der anderen Seite könnte man denken, dass der Kirchenstaat Vatikan diese Mittel selbst hätte und diese schon längst fällige Sanierung selbst finanzieren könnte. Mit mehr Transparenz vom Vatikan hätten wir vermutlich diese Diskussionen nicht.

Rosy Schmid traf letzte Woche einen Weltenbummler, 28 Jahre in der Schweiz, 28 Jahre in Australien und seit 10 Jahren weltweit unterwegs. Er besucht die Schweiz regelmässig. Sie fragte ihn, was für ihn Heimat sei. Nach kurzem Überlegen meinte er, Heimat ist dort, wo ich mich geborgen fühle, wo ich liebe Menschen kenne, mit denen man zusammensitzen und man sich gegenseitig schätzen könne, diskutieren und gemütliche Stunden verbringen kann. Der Ort spiele dabei keine Hauptrolle. Er ist wieder abgereist und Rosy Schmid hofft, ihn im nächsten Sommer wieder zu treffen. Wir sollten den Mut haben und uns für unsere Traditionen einsetzen.

Josef Zwinggi

Nach einem Grusswort des Organisators Josef Zwinggi, folgte eine effiziente Festwirtschaft für den gemütlichen Teil. An dieser Stelle danken die Gäste Josef Zwinggi für den unermüdlichen Einsatz zugunsten der schönen Kapelle, dieser Feier und unserer Gemeinschaft.

Text und Bilder Monika Emmenegger




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